Schuldnerberatung-Saar

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Die Beratungsstellen im Überblick PDF Drucken E-Mail

Diese Homepage bietet Ihnen einen Überblick und direkte Kontaktmöglichkeiten zu den Schuldnerberatungsstellen der Landkreise, der Wohlfahrtsverbände und der Verbraucherzentrale im Saarland.

Sämtliche hier gelisteten Partner sind nach Landesrecht anerkannte und kostenfreie Stellen, die den gem. § 305 InsO vorgeschriebenen außergerichtlichen Einigungsversuch durchführen können. Sie können unsere Beratungsstellen über die eingebette GoogleMaps-Karte finden. Dieses Karte kann auch in GoogleMaps direkt bedient werden. Alternativ steht eine Liste sowie eine größere Kartenansicht  im Bereich: "So erreichen Sie uns" zur Verfügung. Über die Pfeilsymbole können Sie in der Karte navigieren, mit dem Plus bzw. Minus Symbol vergrößern bzw. verkleinern Sie den Kartenausschnitt. Mit gedrückter linker Maustaste können Sie durch Ziehen der Maus  ebenfalls in der Karte navigieren bzw. die Karte ausrichten.


DIE SCHULDNER- UND INSOLVENZBERATUNGSSTELLEN DES SAARLANDES auf einer größeren Karte anzeigen

 
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Recht auf Basiskonto

Die Schuldner- und Insolvenzberatung des Caritasverbandes für Saarbrücken und Umgebung e. V. weist darauf hin, dass mit Einführung des Zahlungskontengesetzes zum 18.06.2016 jeder Verbraucher einen Anspruch auf ein Basiskonto hat. Eingeschlossen sind Personen ohne festen Wohnsitz ebenso wie Flüchtlinge. Sie müssen sich aber ausweisen können und postalisch erreichbar sein.

Bei dem Basiskonto handelt es sich um ein Girokonto, das nicht überzogen werden kann. Zu den grundlegenden Funktionen gehören aber das Ein- und Auszahlungsgeschäft, Lastschriften ebenso wie Überweisungen.

Bei jeder Bank werden dafür entsprechende Anträge auf Eröffnung des Kontos vorgehalten.

Das Kreditinstitut kann nur unter ganz engen Voraussetzungen den Abschluss des Basiskontovertrages ablehnen. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn die Antragstellerin / der Antragsteller bereits bei einem anderen Kreditinstitut in Deutschland ein Zahlungskonto hat, welches er auch tatsächlich nutzen kann. Sollte die Bank die Einrichtung des Basiskontos verweigern, so muss sie dies innerhalb von 10 Tagen schriftlich begründen.

Eine Überprüfung der Ablehnung kann aber im Anschluss nochmals bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder bei der zuständigen Schlichtungsstelle oder aber auch bei Gericht veranlasst werden.

Das Gesetz legt auch fest, dass das Basiskonto nicht wesentlich teurer sein darf als vergleichbare Konten bei der gleichen Bank.

Mit Einrichtung des Basiskontos kann zugleich die Führung des Kontos als Pfändungsschutzkonto beantragt werden. 

Nähere Auskünfte erteilen die Schuldnerberatungsstellen .

Für den Arbeitskreis Verbraucherinsolvenz- Saarland

Roland Müller




Aktualisiert ( Freitag, den 17. Juni 2016 um 09:07 Uhr )
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